Stand up paddling

Das Stehpaddeln! Fast möchten wir meinen, wir kamen wie die Jungfrau zum Kinde. So ganz richtig ist das nicht. Stehpaddeln hat ja doch eine Menge mit Surfen und Kanufahren zu tun. Während wir das eine (nämlich Surfen) nicht nur privat und aus „Berufsgründen“ ausübten, so war Kanu fahren für uns mehr eine gelegentliche Verlegenheitssportart bei Windflaute. Es war einfach immer schon praktisch sich direkt vor der Türe auf Hamburgs Außenalster ein Boot zu schnappen und ein rasches Workout zu starten. Dann kam Stehpaddeln. Wir trauten unseren Augen nicht. Was ist das denn  jetzt. So sind wir Stehpaddler noch als Windsurflehrer neben den Schülern hergepaddelt. Nun gibt es eine eigene Sportart „Stehpaddeln“ und das passende Equipment dazu. Grandios! Beim Stehpaddeln, da waren wir uns von der ersten Sekunde an sicher: Stehpaddeln ist nicht nur unser Ding, es ist ein Sport für alle. Stehpaddeln ist ja so leicht zu erlernen und die Grenze nach oben ist unendlich. Stehpaddeln in der Welle, Stehpaddeln im Wildwasser, Stehpaddeln an der Küste, Stehpaddeln im Wind, Stehpaddeln auf der Langstrecke, Stehpaddeln im Race, Stehpaddeln mit Yoga, Stehpaddeln mit der Familie, Stehpaddeln mit Angel, oh Gott, wo hört es auf. Stehpaddeln hört nicht auf. Siehst du Wasser, dann siehst du eine der Grundlagen fürs Stehpaddeln. Denn überall wo Wasser, da auch Stehpaddeln. Klingt nicht nur so, ist auch so. Am besten man nimmt das Stehpaddel-Board gar nicht mehr vom Dach. Ach, und übrigens : Stehpaddel-Boards gibt es auch zum Aufblasen! Das sind die  „inflatable SUPs (kurz: iSUPs)“.  Sollte also der Platz fürs Board nicht da sein, aber eine große Leidenschaft fürs Stehpaddeln, dann her damit mit dem iSUP. Mittlerweile ist aus unserer Stehpaddel-Leidenschaft ein Beruf geworden, den wir (im Sommer) gegen nichts mehr tauschen möchten.

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